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Amalgam

Die Diskussion um Amalgam läuft seit vielen Jahren. Bis heute konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden, ob Amalgam für den Menschen schädlich ist oder nicht. Es gibt aber Hinweise, daß sich das Quecksilber aus dem Amalgam im Laufe der Zeit herauslöst. Man konnte jedoch nicht direkt nachweisen, daß dieses Quecksilber für bestimmte Krankheiten verantwortlich ist.

Trotz aller Bedenken leben Millionen von Menschen mit Amalgamfüllungen in ihrem Mund, ohne davon krank zu werden. Die gesetzlichen Krankenkassen empfehlen Amalgam als Standard-Füllungsmaterial für den Seitenzahnbereich. Allerdings wird in unserer Praxis generell kein Amalgam mehr verarbeitet.

Was ist Amalgam?

"Amalgame sind flüssige, knetbare oder feste Legierungen des Quecksilbers mit anderen Metallen." (Eichner, K., Zahnärztliche Werkstoffe und ihre Verarbeitung, Hüthig Verlag, Heidelberg).

Bei der Verarbeitung von Amalgam wird ein Metallpulver, das hauptsächlich aus Silber und Zinn, häufig mit Zusätzen von Kupfer, Zink und Quecksilber, besteht, unmittelbar vor dem Gebrauch mit reinem Quecksilber vermischt. Das entstandene Füllungsmaterial wird dann in den Zahn eingebracht und erhärtet dort. Frühestens nach 24 Stunden wird die fertige Füllung dann poliert.

Ist Amalgam gefährlich?

Es ist nicht nachgewiesen, daß Amalgam als Zahnfüllung für den Menschen schädlich ist. Das im Amalgam enthaltene Quecksilber wird im Laufe der Zeit aus der Füllung herausgelöst. So konnte in einer Studie festgestellt werden, daß im Körper von Neugeborenen, die noch nicht in Kontakt zur Umwelt standen, um so mehr Quecksilber vorhanden ist, je mehr Amalgamfüllungen die Mutter hat. Ob die entsprechenden winzigen Mengen an Quecksilber allerdings für den Körper schädlich sind, ist umstritten. Wenn Amalgam so giftig ist, wie manchmal behauptet wird, müssten bei den vielen Millionen Amalgamfüllungen, die jährlich in Deutschland gemacht werden, viel mehr Menschen krank sein.

Was sagen die Gesetze zu Amalgam?

In allen zahnärztlichen Praxen in Deutschland ist der Zahnarzt gesetzlich dazu verpflichtet sicherzustellen, daß kein Amalgam in das Abwasser oder in den Müll gelangen kann. Anfallende Amalgamreste nach Entfernung alter Füllungen oder beim Legen von neuen Füllungen müssen als Sondermüll entsorgt werden. Interessant in diesem Zusammenhang ist dabei auch der Beipackzettel für Amalgam:

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Berlin, die Nachfolgebehörde des Bundesgesundheitsamtes, hat eine neue "Anordnung zur "Gebrauchs- und Fachinformation" für Amalgam" erlassen. Die "Gebrauchs- und Fachinformation" ist vom Zahnarzt zu beachten.

Dieser "Beipackzettel" enthält neue und weitgehende Anwendungseinschränkungen für den Füllungswerkstoff:

Was sagt die Praxis Dr. Marc Hansen zu Amalgam?

Wir wollen kein Amalgam in Ihren Mund bringen. Daher lehnt die Praxis Dr. Marc Hansen die Verwendung von Amalgam als Füllungsmaterial generell ab. Zum Ersatz von Amalgamfüllungen kommen verschiedene Materialien in Frage:

Gold, Keramik in verschiedenen Herstellungs- und Qualitätsmerkmalen, Composites ("Kunststoffe") verschiedener Güte und Qualität. Wir verwenden in unserer Praxis kein Amalgam mehr, sondern nur andere Materialien, die sich klinisch bewährt haben.

Was gibt es für Alternativen zum Amalgam?

Es gibt heute viele andere Arten von Füllungen, die haltbarer sind und auch besser aussehen als der umstrittene und veraltete Füllungswerkstoff Amalgam.